Wespennest: was tun?

Unter dem Dach, im Boden, hinter einem Rollladen… Erkennen Sie das Nest und lassen Sie mit wenigen Klicks einen Fachmann eingreifen.

In Belgien wie in Frankreich entwickeln sich Wespennester (Gemeine und Deutsche Wespe) ab dem Frühjahr und erreichen im Sommer ihre maximale Größe, mit bis zu mehreren tausend Tieren. Man findet sie unter Dächern, in Rollladenkästen, Hecken, Gartenhäusern oder direkt im Boden.

Ein aktives Nest nahe einem Durchgang stellt ein echtes Stichrisiko dar, vor allem für Kinder und allergische Personen. Je früher in der Saison das Nest behandelt wird, desto einfacher und schneller der Einsatz.

Meldungen auf WASPP im Jahr 2026

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gemeldete Nester

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behandelte Nester

Ein Wespennest erkennen

  • Größe : Wespe 11 bis 18 mm; Nest von wenigen Zentimetern im Frühjahr bis über 50 cm im Spätsommer
  • Farbe : leuchtend gelber Körper mit schwarzen Streifen, deutlich ausgeprägte Wespentaille
  • Nest : graues Pappmaché-Aussehen, versteckt in einem Unterschlupf: Dach, Rollladenkasten, Hecke, Erdhöhle
  • Aktivität : ständiges Hin und Her an einem einzigen Eingangspunkt, Aktivitätshöhepunkt im Hochsommer

Ist ein Wespennest gefährlich?

Wespen verteidigen ihr Nest: jede Erschütterung oder Versperrung des Eingangs kann eine Serie von Stichen auslösen. Das Risiko ist ernst, wenn sich das Nest nahe einer Tür, einer Terrasse oder einem Fenster befindet, oder bei einer Giftallergie. Versperren Sie niemals den Eingang eines Nests: die Wespen suchen sich einen anderen Ausweg, manchmal ins Innere des Hauses.

✓ Tun

  • Abstand halten (mindestens 5 m)
  • Wenn möglich aus der Entfernung fotografieren
  • Sofort über WASPP melden
  • Einen zugelassenen Fachmann hinzuziehen

✗ Nicht tun

  • Versuchen, das Nest selbst zu zerstören
  • Mit Wasser, Benzin oder Pestiziden besprühen
  • Eine Leiter oder Hebebühne ohne PSA verwenden
  • Sich auf weniger als 5 m nähern

Gut zu wissen

Ein Wespennest wird im Folgejahr nie wiederverwendet: die Kolonie stirbt im Herbst, und nur die künftigen Königinnen überwintern. Verwechseln Sie Wespen auch nicht mit Bienen: Bienen sind geschützt, und ein Bienenschwarm muss von einem Imker geholt werden, nicht zerstört.

Wen rufen bei einem Wespennest?

Die Feuerwehr rückt für ein Wespennest bei Privatpersonen nicht mehr systematisch aus: Sie greift vor allem bei unmittelbarer Gefahr oder an einem öffentlichen Ort ein. Für ein Nest an einem Wohnhaus behandelt ein Schädlingsbekämpfer das Nest. Wenn Sie Ihr Nest auf WASPP melden, werden Sie kostenlos mit einem in Ihrer Gemeinde aktiven, zugelassenen Fachmann verbunden, der sich schnell bei Ihnen meldet.

Wie wird man ein Wespennest los?

Versuchen Sie nie, ein aktives Nest selbst zu behandeln: handelsübliche Insektensprays sind bei einer großen Kolonie wirkungslos und lösen einen kollektiven Angriff aus. Ein Fachmann erkennt die Art, bringt ein geeignetes Mittel direkt am Nesteingang an und schaltet die Kolonie innerhalb weniger Stunden aus, ohne Risiko für Ihre Familie. Je früher in der Saison das Nest behandelt wird, desto einfacher der Einsatz.

Wespennest im Boden, im Dach oder im Rollladen

Im Boden (Böschung, altes Erdloch, Rasen): Die Gefahr entsteht durch Mähen oder Gartenarbeit, die das Nest erschüttern. Unter dem Dach oder im Dachboden: Das ist der häufigste Ort, oft an einem Ein- und Ausflug unter einem Ziegel oder einer Dachrinne erkennbar. In einem Rollladenkasten oder hinter einem Rollladen: Das Nest liegt sehr nah an den Wohnräumen, lassen Sie es ohne Verzögerung behandeln. Verschließen Sie auf keinen Fall den Nesteingang: Die Wespen suchen sonst einen anderen Ausgang, manchmal nach innen.

Häufig gestellte Fragen

Sobald sich das Nest nahe einem Durchgang befindet (Tür, Terrasse, Fenster, häufig genutzter Garten) oder jemand im Haushalt allergisch ist. Ein früh in der Saison entdecktes Nest ist kleiner und einfacher zu behandeln.
Der Preis hängt von der Zugänglichkeit des Nests und der Region ab. Die Meldung auf WASPP ist kostenlos und unverbindlich: der benachrichtigte Fachmann nennt Ihnen seine Bedingungen vor jedem Einsatz.
Nein. Ein Nest wird im Folgejahr nie wieder besiedelt. Ein günstiger Standort (dasselbe Dach, derselbe Unterschlupf) kann jedoch im nächsten Frühjahr eine neue Königin anziehen.
Die Wespe ist leuchtend gelb und glatt, mit schmaler Taille; die Biene ist gedrungener, braun und behaart. Sehen Sie eine hängende Insektentraube (Schwarm), sind es Bienen: kontaktieren Sie einen Imker, der Schwarm wird lebend geholt. Bienen sind unverzichtbar und dürfen nicht zerstört werden.

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